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Mitten ins Herz: Antworten auf die Frage „Was schädigt unser wichtigstes Organ und wie kann ich einer Herzerkrankung vorbeugen?“

Hamburg, 31. Oktober 2012. Im November steht in Deutschland wieder alles „auf Herz“. Während der Herzwochen diskutieren Spezialisten und Patienten bundesweit über unser wichtigstes Organ und klären über Risikofaktoren und Gesunderhaltung auf. Dr. Tomas Stein, Kardiologe und Ärztlicher Direktor am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg, arbeitet täglich mit Menschen, die sich redensartlich auf Herz und Nieren testen lassen: Im Rahmen eines umfassenden Medical Check-Ups führt er unter anderem Farbultraschalluntersuchungen des Herzens durch (3D-Echokardiografie), überwacht und bewertet Ruhe- sowie Belastungs-EGKs und gibt Empfehlungen für einen herzgesunden Lebensstil.

Gefahr fürs Herz: Alkohol ist und bleibt ein Zellgift

„Um das Thema Alkohol ranken sich viele Mythen, so zum Beispiel, dass Rotwein gut fürs Herz sei“, sagt Dr. Tomas Stein. „Fakt ist jedoch, dass Alkohol auch ein Zellgift ist. Ab und zu ein Glas Rotwein zu trinken, gilt als unbedenklich. Doch schon ein Glas mehr oder gar regelmäßiger Alkoholkonsum schädigen das Herz. Denn Alkohol greift primär den Herzmuskel an, kann Blutdruckhochdruck auslösen, zu Herzrhythmusstörungen führen und ist ein ernster Risikofaktor für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Wer regelmäßig trinkt, fördert zudem die Suchtgefahr und schädigt weitere Organe wie Leber, Bauchspeicheldrüse oder Magen und auch das Gehirn. Daher mein Appell: Trinken Sie Alkohol nur in Maßen, um Ihre Gesundheit nicht eigenhändig zu gefährden.“

Weniger Leistungskraft: Bewegungsmangel macht Herz und Körper träge

 

„Bei Couch-Potatoes baut sich nicht nur die Muskulatur ab und die Energieverbrennung fährt herunter, auch das Herz gerät in Gefahr“, erklärt Dr. Tomas Stein. „Je aktiver ein Mensch lebt, desto geringer ist das Risiko für Bluthochdruck, schlechte Blutfettwerte, Übergewicht oder Diabetes mellitus. Das alles sind Faktoren, die eine Gefäßverkalkung verursachen und Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen. Durch einen passiven Lebensstil kann zudem eine Herzschwäche entstehen, sodass das Herz nicht mehr in der Lage ist, die benötigte Menge Blut durch den Körper zu transportieren. Typische erste Symptome sind: Man ermüdet schnell, leidet schon bei kleinen Anstrengungen unter Luftnot – und ein Teufelskreis entsteht. Ich kann nur jedem ans Herz legen: Bewegen Sie sich 30 Minuten am Tag – zum Beispiel bei einem strammen Spaziergang – und Sie helfen Ihrem Herz, gesund zu bleiben.“

Entzündeter Muskel: Schon „banale“ Krankheiten greifen das Herz an

„Was viele nicht wissen: Selbst eine länger andauernde Zahnfleischentzündung kann aufs Herz schlagen“, warnt Dr. Tomas Stein. „Denn verschiedene Erreger sind ursächlich für eine Herzmuskelentzündung, so zum Beispiel Viren und Bakterien. Die sogenannte Myokarditis tritt mitunter als Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung auf. Beispiele sind hier die echte Grippe oder ein grippaler Infekt – vor allem dann, wenn sie nicht richtig auskuriert werden. Häufig wird eine Entzündung des Herzmuskels vom Betroffenen nicht bemerkt, weil die Symptome eher unspezifisch sind. Müdigkeit, Fieber, Atemnot, Brustschmerzen oder Herzstolpern können dabei auftreten. Deshalb ist es wichtig, sich bei ersten Verdachtsmomenten von einem Arzt untersuchen zu lassen. Denn eine Myokarditis muss vollständig ausheilen, damit sie nicht dauerhaft die Funktion des Herzens beeinträchtigt. Wer sie übergeht, riskiert sogar einen plötzlichen Herztod. Mein Rat: Kurieren Sie sich immer richtig aus und gehen Sie bei verdächtigen Beschwerden frühzeitig zum Arzt. Ebenso empfehle ich Sport-Neu- oder Wiedereinsteigern, sich von einem Arzt gründlich checken zu lassen, um mögliche Herz- oder Herzmuskelerkrankungen ausschließen zu können.“

Dauerhafter Alarmzustand: Stress steigert das Infarktrisiko

 

„Wer ständig unter Strom steht, zum Beispiel im Arbeitsleben, schüttet vermehrt Stresshormone aus“, erklärt Dr. Tomas Stein. „Diese führen zu negativem Stress für den Körper, dem sogenannten Distress. Das Herz schlägt häufiger als normal, der Blutdruck steigt und oft ist auch die Darmtätigkeit betroffen. Dauerhaft gefährdet dieser Zustand das Herz, zudem wird das Immunsystem durch Stress angegriffen und Infekte kommen schneller und heilen langsamer aus. Der Körper befindet sich also in einer Art dauerhafter Alarmbereitschaft. Um entgegenzuwirken und den Stress abzubauen, ist es wichtig, sich einen Ausgleich zu schaffen. Beispielsweise durch regelmäßigen Sport, Yoga, Spaziergänge und bewusstes Abschalten bei einem entspannenden Bad, beim Musikhören, lesen, Freunde treffen. Dazu gehört heutzutage vor allem, nicht dauerhaft erreichbar zu sein und seine Freizeit nicht mit Themen aus dem Job zu belasten oder gar haufenweise Arbeit mit nach Hause zu nehmen.“

 

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