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PSA-Test entlarvt Prostatakrebs und ermöglicht erfolgreiche Behandlung

Hamburg, 02. November 2011. PSA – drei Buchstaben, die für „prostataspezifisches Antigen“ stehen. Ein einfacher Bluttest ermittelt dieses Enzym und spielt damit eine wichtige Rolle in der Diagnostik von Prostatakrebs. In Deutschland erkranken jährlich 64.000[2] Männer daran. Die Heilungschancen sind jedoch gut, solange das Karzinom in einem frühen Stadium entdeckt wird. „Einen wichtigen wissenschaftlichen Hinweis auf eine bösartige Veränderung der Prostata gibt die Höhe des PSA-Werts“, erklärt Dr. Thomas Meier, Präventionsmediziner und Gastroenterologe am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg. „In Kombination mit dem Abtasten, einer Ultraschalluntersu-chung und der Berücksichtigung der individuellen Situation des jeweiligen Patienten ist der Test ein sinnvolles Element der Krebsvorsorge.“ Dank des PSA-Tests und der anschließenden Checks wurden am Diagnostik Zentrum Fleetinsel acht[3] Prostatakarzinome gefunden und erfolgreich behandelt.

„Fakt ist: Eine Operation oder Bestrahlung allein auf Basis eines erhöhten PSA-Wertes durchzuführen, ist unverantwortlich“, so Dr. Meier. „Ist der PSA-Wert auffällig hoch und gibt es beim zusätzlichen Abtasten und Ultraschall weitere Hinweise auf ein Karzinom, veranlassen wir am Diagnostik Zentrum Fleetinsel eine Gewebsprobeentnahme. Diese liefert ein sicheres Ergebnis, sodass bei Bedarf eine Therapie eingeleitet werden kann.“ Die Methode hat Erfolg: Acht Karzinome hat der Spezialist innerhalb von acht Jahren gefunden und die Betroffenen konnten geheilt werden.

Geschlechtsverkehr, Radfahren und Entzündungen verfälschen PSA-Wert

In den USA hingegen stößt das PSA-Screening aktuell auf Widerstand der Regierung. Denn in vielen Fällen kam es dort in vergangenen Jahren zu einer falsch positiven Diagnose. Das hatte Operationen oder Bestrahlungen zur Folge, an denen 5.000 Männer starben, bis zu 70.000 unter schweren Komplikationen litten und bei bis zu 30.000 Nebenwirkungen wie Inkontinenz eintraten.[4] „Eine falsch positive Diagnose entsteht, wenn der Arzt die individuellen Gegebenheiten des Patienten nicht berücksichtigt und Zusatzuntersuchungen wie Abtasten und Ultraschall nicht einbezieht“, erklärt Dr. Meier. „Bei Männern, die zum Beispiel Geschlechtsverkehr vor der Untersuchung hatten, länger Radgefahren sind oder eine Prostataentzündung haben, kann der PSA-Wert ebenfalls hoch sein.“  

Im Gegensatz zu den USA, wo der Test abgeschafft werden soll, ist er in Deutschland anerkannter Teil einer zuverlässigen Vorsorge. Die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie empfehlen allen Männern ab dem 40. Lebensjahr die Durchführung des PSA-Tests, auch wenn dieser nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Er kostet circa 25 Euro – eine Investition, die sich lohnt, wie Dr. Meier erklärt: „Gerade Männer, deren Väter oder Großväter schon an Prostatakrebs erkrankt waren, sind mit einem regelmäßigen PSA-Test inklusive Abtasten und Ultraschall sehr gut beraten. Wer sich ab 40 jedes Jahr checken lässt, ist auf der sicheren Seite.“

 

[1] Die Langzeitstudie (2002-2009) des Diagnostik Zentrums Fleetinsel Hamburg umfasst Ergebnisse von rund 6.200 Check-Ups mit insgesamt rund 3.800 Check-Up-Teilnehmern.

[2] Schätzungen der Deutschen Krebshilfe

[3] Im Erhebungszeitraum der Langzeitstudie

[4] Angaben des Gremiums des US-Gesundheitsministeriums

 

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