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Wenn der Blutdruck Achterbahn fährt / Fünf hilfreiche Tipps vom Experten

Hamburg, 23. Juli 2013 - Tagsüber brennt die Sonne und am Abend bringt ein Gewitter Kälte mit sich. Bei diesem Wetterwechsel ist Vorsicht geboten: „Der Wetterumschwung stresst den Körper. Das ständige Auf und Ab der Temperaturen fährt mit dem Blutdruck Achterbahn“, erklärt Dr. Tomas Stein, Kardiologe und ärztlicher Direktor am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg. Zudem erhöht wechselhaftes Wetter Studien zufolge das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Besonders anfällig sind Senioren, junge Frauen, Übergewichtige und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Grund für die Anfälligkeit: Bei wechselhaftem Wetter muss der Körper permanent seine Temperatur regulieren. Dies bedarf ein hohes Maß an Energie. „Der menschliche Körper strebt danach, die eigene Temperatur konstant im Bereich von etwa 37 Grad Celsius zu halten“, erklärt Dr. Tomas Stein. „Bei Hitze beispielsweise produziert er Schweiß und verliert damit Flüssigkeit. Zudem weiten sich die Blutgefäße. Das Blut zirkuliert langsamer durch den Körper und der Blutdruck sinkt.“ Heiße Tage können daher für Sonnenanbeter zur Gefahr werden.

Fällt der Blutdruck in einen Bereich unter die normalen 120/80 mmHg wird es bedenklich. In Fachkreisen spricht man bei einem Blutdruck unter 100/60 mmHg von der Hypotonie, die sich in Müdigkeit, Unkonzentriertheit und schweren Beinen äußert. „Diese Symptome des niedrigen Blutdrucks sollten sehr ernst genommen werden“, rät Experte Dr. Tomas Stein, „sie können im schlimmsten Fall nur Vorboten von Übelkeit oder gar einer Ohnmacht sein.“ Die Hitze stellt eine hohe Belastung für den Kreislauf dar, die dem Körper eine große Menge Energie abverlangt.

Bringt beispielsweise ein Gewitter plötzliche Abkühlung mit sich, bedeutet dies für den Körper zusätzlichen Stress. Schlagartig muss er sich vom Kühlen auf das Warmhalten des Körpers einstellen. Die Blutgefäße ziehen sich zusammen und der Blutdruck steigt – eine enorme Anstrengung für den Körper, die wiederum die Gefahr eines Kreislaufkollapses mit sich bringt.

Herz-Kreislauf-Patienten und Senioren besonders gefährdet

Für Personen, die ohnehin an einer Herz-Kreislauf-Vorerkrankung leiden, Senioren, junge Frauen, besonders große, schlanke Menschen und Übergewichtige ist die Gefahr eines Kreislaufkollapses bei wechselhaftem Wetter besonders groß. Sie sollten mit ihrem Hausarzt besprechen, wie sehr sie sich schonen sollten.

Dr. Tomas Stein ermahnt aber auch Gesunde zur Vorsicht: „Ein fitter Körper ist zwar grundsätzlich besser gegen Temperaturschwankungen gerüstet. Nichtsdestotrotz kann auch bei gesunden Menschen der Blutdruck auf ein heikles Niveau fallen.“

Tipps des Experten


Bei starker Hitze:

1. Für Abkühlung sorgen

Eine Runde schwimmen senkt die Körpertemperatur auf ein angenehmes Niveau – doch was tut man im Büro? „Lüften Sie in den frühen Morgenstunden – um die Mittagszeit sollten die Fenster geschlossen bleiben. Stattdessen bewegen Ventilatoren die stehende Luft und sorgen für einen angenehmen Windstoß“, rät Dr. Stein. „Erfrischend ist es auch, wenn Sie Gesicht und Hände gelegentlich mit kaltem Wasser benetzen.“


2. Lauwarm trinken

Kalte Getränke sorgen zwar kurzfristig für Erfrischung. Sie müssen jedoch im Magen auf Körpertemperatur gebracht werden – wodurch der Körper wiederum schwitzt. Der Tipp vom Experten: „Lauwarme Getränke wie Tee oder Wasser halten den Temperaturhaushalt am besten in Balance. Achten Sie auch auf die Menge: Zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag sollten das Minimum sein.“


3. Leichte, kleine Mahlzeiten

Speisen wie Braten, Frittiertes oder Überbackenes sind schwer verdaubar und belasten den Körper nur zusätzlich. Starke Hitze sorgt zudem für Appetitlosigkeit. Dr. Stein empfiehlt daher: „Nehmen Sie leichte Speisen zu sich, am besten in fünf kleinen Portionen auf den Tag verteilt. Frisches Obst, Gemüse und Salate, fettarme Joghurts oder gegrilltes Huhn mit Reis sind bekömmlich.“


Bei plötzlicher Kälte:

4. Die Durchblutung des Gehirns anregen

Wenn wir merken, dass eine Ohnmacht droht, ist schnelle Abhilfe notwendig, das Gehirn muss besser durchblutet werden und das so schnell wie möglich. „Legen Sie sich dafür auf den Boden und lagern die Beine hoch, etwa in einem Winkel von 45 Grad, das bringt schnelle Besserung“, empfiehlt der Experte.

5. Frühzeitig den Organismus trainieren

„Eine Ursache von Blutdruck-Erkrankungen liegt in der Tatsache, dass wir uns jeden Tag viele Stunden in geschlossenen Räumen aufhalten.“, erklärt Dr. Tomas Stein. Sein Ratschlag: „Schon im Winter die Bewegung an der frischen Luft suchen, das stärkt den Organismus und für den Sommer.“ Auch Wechselduschen und gymnastische Übungen helfen, den Beschwerden vorzubeugen.

 

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