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Regelmäßige Bewegung erhöht Lebenserwartung und mentale Leistungsfähigkeit

Hamburg, 13. August 2013. Wir bewegen uns immer weniger – das zeigt die aktuelle Bewegungsstudie der Techniker Krankenkasse. Durchschnittlich neun bis zwölf Stun-den sitzt ein berufstätiger Deutscher am Tag. Das gleicht der Weg zur Arbeit nicht aus: 42 Prozent der Berufstätigen bewegen sich täglich nicht mehr als eine halbe Stunde. Dabei belegen zahlreiche Studien, dass Bewegung sich nicht nur auf die körperliche Fitness auswirkt – sondern auch auf die mentale Leistungsfähigkeit. Wie man Körper und Geist zugleich trainiert, weiß Dr. Tomas Stein, Kardiologe und ärztlicher Direktor am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg.

Es ist hinreichend bekannt, dass Bewegungsmangel die Gesundheit gefährdet: Er ist eine der wesentlichen Ursachen für Bluthochdruck, Übergewicht sowie erhöhte Blutzucker- und Cholesterinwerte. Die World Health Organisation (WHO) stufte Bewegungsmangel daher als vierthäufigsten Risikofaktor für die globale Mortalität ein. Deutlich weniger bekannt ist, dass regelmäßige Bewegung den entgegengesetzten Effekt besitzt: Schon zweieinhalb Stunden strammen Spazierens pro Woche erhöhen die Lebenserwartung langfristig um über drei Jahre – ganz unabhängig von Geschlecht, Gewicht und Trainingszustand der Person.

Schnellspur für den Sauerstoff: Bewegung beschleunigt Blutkreislauf
Inzwischen ist ebenso ein positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns nachgewie-sen: Ob Leistungssport oder ein halbstündiger Spaziergang – was den Körper in Schwung bringt, tut auch den grauen Zellen gut. Hauptgrund dafür, erklärt Dr. Tomas Stein, ist eine verbesserte Sauerstoffversorgung des Gehirns: „Die Bewegung erhöht den Blutdurchfluss, das Blut zirkuliert dadurch schneller im Körper. Dadurch gelangt mehr Sauerstoff ins Gehirn und versorgt auch schlechter erreichbare Hirnregionen.“ Diese Wirkung hat schon moderate Bewegung: Bereits ein einem kurzen Spaziergang wird das Gehirn rund 15 Prozent besser durchblutet.

Langzeiteffekt garantiert: Regelmäßige Bewegung hält das Gehirn auf Trab
Aber der Kopf profitiert auch langfristig von regelmäßigem Training: Es stärkt die Herzmus-kulatur und regt im Hirn die Bildung neuer Blutbahnen an. So bleibt das Hirn auch in Ruhe-phasen mit reichlich Sauerstoff versorgt. Und der Verjüngungseffekt geht noch weiter, so Dr. Tomas Stein: „Zwar sind einmal abgestorbene Gehirnzellen für immer verloren, unser Hirn ist aber in der Lage, neue Zellen und Verbindungen zu errichten. Bereits bei kleinen Kindern regt Bewegung die Synapsenbildung an – ein Effekt, der bis ins hohe Alter zu beobachten ist.“

Die richtigen Bewegungsarten für mehr Leistungsfähigkeit
Besonders förderlich sind sogenannte psychomotorische Bewegungsarten: Bewegungen werden dabei von der Umwelt und individuellen Entscheidungen situationsabhängig ausge-führt und stimulieren so ebenfalls die einzelnen Hirnregionen. Solche Bewegungsarten sind Schwimmen, Spazieren gehen und Laufen, Walking, Rad fahren, Ski-Langlauf oder Tanzen.

Die grundlegenden Probleme für die heutige Bewegungsarmut sieht Dr. Stein in Zeitmangel und Bequemlichkeit: „Wer acht Stunden täglich arbeitet, hat nach dem Alltag genug andere Aufgaben und oft nur wenig Lust, sich zu bewegen. Aber ist der innere Schweinehund einmal überwunden, stellt sich schnell der Spaß an sportlichen Aktivitäten ein. Und als Teil eines gesunden Lebensstils zahlt sich das Training gleich doppelt aus."

 

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