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Menschliche Lunge

Diagnose Lungenkrebs – für jährlich mehr als 51.000 Neuerkrankte eine bittere Realität

Hamburg, 20. September 2013. An Lungenkrebs – auch Lungenkarzinom genannt – starben 2010 in Deutschland insgesamt 29.357 Männer und 13.615 Frauen. Bei Männern ist es damit die häufigste und bei Frauen die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache – insgesamt hat keine andere Krebserkrankung im Verlauf der letzten Jahrzehnte so stark zugenommen. Für Aufklärung sorgt am 21. September 2013 der 16. Deutsche Lungentag unter dem Motto „Früherkennung von Lungenkrebs – eine Chance für das Leben“. Denn die Betroffenen erkranken zwar durchschnittlich erst mit 68 Jahren, die Weichen dafür werden aber bedeutend früher gestellt: „Regelmäßiges Rauchen ist und bleibt der häufigste Auslöser von Lungenkrebs – wer darauf konsequent verzichtet, beugt effektiv vor“, weiß Dr. Thomas Meier, Facharzt für Innere Medizin am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg.

Symptome sind zunächst unscheinbar

Beim Lungenkarzinom vermehren sich Zellen – hauptsächlich Schleimhautzellen der Bronchien – unkontrolliert und bilden eine Geschwulst in der Lunge. Dies führt anfangs meist zu Husten oder Atembeschwerden, die sich zu blutigem Auswurf und Atemnot verschlimmern können. Im weiteren Verlauf kann es zu rapidem Gewichtsverlust und anhaltendem Fieber oder zum Befall anderer Organe kommen. Bei ausbleibender oder erfolgloser Therapie verstirbt der Erkrankte.

Diagnose schwierig

Das Problem: Da die ersten Symptome ebenfalls bei anderen, viel harmloseren Erkrankungen auftreten, erfolgt die Diagnose oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium. „Bildgebende Verfahren wie Computer-Tomographie, die eine Diagnose von Lungenkrebs im Frühstadium ermöglichen würden, dürfen ohne Anfangsverdacht derzeit nicht eingesetzt werden. Als Früherkennungsmaßnahme sind sie daher nicht geeignet“, so Dr. Meier. Viel eher entdeckten Ärzte das Karzinom bei einer Röntgenuntersuchung, die sie aus einem anderen Grund bei Patienten durchführten. „Dann befindet sich der Krebs oft schon in einem fortgeschrittenen Stadium und der Patient hat weniger Überlebenschancen“, so der Experte vom Diagnostik Zentrum.

Jeder zehnte Raucher erkrankt

Gerade weil die Prognose beim Lungenkarzinom häufig ungünstig ist, muss für Dr. Meier der Fokus klar auf der Vorsorge liegen: „Die gute Nachricht ist, dass man der Erkrankung effektiv und vergleichsweise einfach vorbeugen kann: Denn bei Lungenkrebs steht das Rauchen als Hauptrisikofaktor zweifelsfrei fest.“ Der Experte rät deswegen dringend, auf jeglichen Tabakkonsum zu verzichten – und so nebenbei auch Krankheiten wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder dem Raucherbein vorzubeugen. Selbst Passivraucher hätten ein doppelt so hohes Krebsrisiko wie Nichtraucher. „Darüber hinaus sollten sich Menschen besonders schützen, wenn sie mit krebserregenden Stoffen wie Asbest oder Arsen- sowie Chromverbindungen arbeiten. Wer zudem auf einen vielseitigen Speiseplan mit reichlich Obst und Gemüse achtet, senkt das Erkrankungsrisiko weiter“, so Dr. Meier über wirkungsvolle Prävention gegen Lungenkrebs.

 

Über den Deutschen Lungentag 2013

Der 16. Deutsche Lungentag fand am 21. September 2013 unter dem Motto “Früherkennung von Lungenkrebs – eine Chance für das Leben” statt. Die Diagnose Lungenkrebs trifft Patienten und Angehörige häufig völlig unvorbereitet und löst nicht selten einen schweren Schock aus. Der Lungentag 2013 soll wichtige Impulse geben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Er möchte helfen, das Wissen über eine mögliche Vorbeugung, die Diagnose, Therapie und Rehabilitation bei Atemwegs- und Lungenerkrankungen und besonders bei Lungenkrebs zu verbessern.

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