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Die Ära der „High Potentials“

Hamburg, 06. Mai 2014 – Sie sind jung, ehrgeizig und zählen bereits zu den Vielverdienern: die sogenannten „High Potentials“ – hoch qualifizierte Menschen zwischen 25 und 35 Jahren mit Jobs in Fu?hrungspositionen oder erfolgreich als Selbständige. Nicht selten arbeiten sie 60 Stunden und mehr pro Woche, reisen geschäftlich um die Welt und kommen selbst im Urlaub kaum zur Ruhe. Der Erfolg treibt sie an – und ist gleichzeitig ein Risikofaktor fu?r ihre Gesundheit. „Steht der Körper dauerhaft unter Stress, signalisiert er irgendwann, dass es ihm zu viel wird“, erklärt Dr. Tomas Stein, Ärztlicher Direktor am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg. „Wer diese Warnsignale u?berhört, riskiert gesundheitliche Schäden, die langwierig und teilweise lebensgefährlich sein können.“

Job und Karriere haben bei den „High Potentials“ häufig oberste Priorität. „Sie leben fu?r ihren Beruf, merken aber oftmals nicht, dass sie körperlich schon angegriffen sind“, sagt Dr. Stein. „Zu unseren Medical Check-Ups kommen regelmäßig Männer, die erst auf Nachfrage sagen, dass sie zum Beispiel unter Schwindel, Muskelzittern oder Schlafstörungen leiden. Das sind Hinweise, bei denen ich als Mediziner natu?rlich hellhörig werde.“ Zu Recht, denn es können Symptome einer therapiebedu?rftigen Erkrankung sein, bei der eine Auszeit vom Beruf beziehungsweise das sprichwörtliche „Einen-Gang-Runterschalten“ unabdingbar ist.

Schleichender Prozess: Der langsame körperliche und psychische Fall

„In den seltensten Fällen klappen Menschen wie aus heiterem Himmel zusammen und sind nicht mehr arbeitsfähig“, weiß der Präventivmediziner. „Vielmehr gibt es schon vorher Anzeichen. Aber Betroffene spielen sie meist herunter oder ignorieren sie. Stress, unregelmäßiges Essen, Schlafmangel, der Wein zum Geschäftsessen oder die Zigarette in der Pause wirken sich negativ auf den gesamten Organismus aus.“ Was folgt, ist oft ein schleichender Prozess. Es entstehen u?ber Monate oder Jahre hinweg unterschiedliche Symptome, die von den Betroffenen nicht einer Krankheit zugeordnet werden. „Deshalb fehlt auch meist der Gang zum Arzt“, so Dr. Stein. „Denn das Bewusstsein fu?r den körperlichen Erschöpfungszustand ist nicht geschärft. Gerade Männer wollen sich eine Überarbeitung oft nicht eingestehen.“

Symptome: Daran erkennen Betroffene eine Therapiebedu?rftigkeit

„Grundsätzlich sollte jeder achtsamer mit seiner Gesundheit umgehen und Symptome wie unerklärliche Schwindelattacken, wiederkehrende Kopfschmerzen, häufige Unkonzentriertheit, Herzrhythmusstörungen, Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Gefu?hle von lang anhaltender Mu?digkeit ernst nehmen“, erklärt der Experte. „Selbstverständlich mu?ssen nicht alle Symptome auftreten, nur eines davon ist aber bereits ein Alarmsignal.“ Wer eine Veränderung an sich bemerkt, sollte sich mit Familie und Freunden austauschen. Häufig wird Betroffenen dann erst bewusst, dass sie medizinische Hilfe benötigen. Wichtig ist es, einen Arzt aufzusuchen und ihm die persönliche Situation samt Symptomen zu erklären. In solchen Anamnesegesprächen kann der Arzt bereits Ru?ckschlu?sse auf mögliche Krankheiten ziehen und entsprechende Untersuchungen durchfu?hren. Basierend auf den Ergebnissen erfolgen anschließend Therapien, die dem Betroffenen helfen, wieder „auf die Beine“ zu kommen. Hier gibt es keine Standardtherapien, sondern nur individuell zugeschnittene Maßnahmen. So zum Beispiel ausgedehnte Erholung – auch in Form einer Kur – und/oder psychotherapeutische Behandlung sowie spezielle Sportprogramme. Parallel sollten Betroffene auf jeden Fall ihr Arbeitspensum u?berdenken, es ku?rzen und sich feste Auszeiten und Erholungsinseln in den Alltag einbauen, die einen Ausgleich zum Berufsalltag schaffen. „Sie mu?ssen erkennen, dass ein Ungleichgewicht zwischen Beruf und Freizeit gesundheitsgefährdend ist und die Lebensqualität einschränken kann“, so Dr. Stein.

Schlaganfall und Herzinfarkt: Wann junge Menschen ein Risiko in sich tragen

In vielen Fällen gehen mit hohem Arbeitsstress langfristig zu wenig Bewegung, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Herzrhythmusstörungen oder Übergewicht einher – Risikofaktoren, die eine Arteriosklerose (Gefäßverengung) begu?nstigen. Auch häufiger Nikotin- und Alkoholgenuss wirken sich negativ auf die Gefäße aus. Sind die Gefäße geschädigt, drohen Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt. Aktuell ereignen sich knapp 270.000 Schlaganfälle pro Jahr in Deutschland, etwa 20 Prozent der Schlaganfall-Patienten sterben innerhalb von vier Wochen und rund die Hälfte der Überlebenden bleibt dauerhaft behindert.[1] Immer häufiger erleiden auch Ju?ngere einen Schlaganfall: Seit 1990 hat die Zahl der Schlaganfälle bei Menschen zwischen 20 und 64 Jahren deutlich um 25 Prozent zugenommen.[2] Über 300.000 Menschen in Deutschland erleiden jedes Jahr einen Herzinfarkt.[3] Auch hier hat sich das Risikoalter in den letzten Jahren „verju?ngt“.

Die besten Vorbeugemaßnahmen gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

„Es ist ratsam, sich spätestens ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig untersuchen zu lassen – im Rahmen einer Gefäßdiagnostik“, rät Dr. Stein. „Dabei werden beispielsweise per Farbultraschall die großen Arterien, die Bauchhauptschlagader sowie die Beinvenen auf Ablagerungen und Verengungen untersucht.“ Der wichtigste Baustein, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verhindern, ist ein gesunder Lebenswandel. „Das hat jeder Mensch selbst in der Hand“, so der Experte. „Wer sich regelmäßig bewegt, nicht raucht, auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemu?se achtet und negativen Stress reduziert, kann einer Arteriosklerose vorbeugen.“ Fu?r stark eingespannte Berufstätige bedeutet dies auch, einen gesunden Rhythmus zu finden und dabei wichtige Aspekte wie regelmäßige Pausen, Ausgleich durch Sport und wirkliches Abschalten einzubauen. Denn die Basis fu?r beispielsweise eine Arteriosklerose wird in jungen Jahren gelegt.

[1] Quelle: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

[2] Quelle: Global Burden of Disease Study 2010 (GBD 2010)

[3] Quelle: Deutsche Herzstiftung

 

Über das Diagnostik Zentrum Fleetinsel:

Das 1994 gegru?ndete Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg zählt mit seinem jährlichen Check-Up-Aufkommen zu den fu?hrenden Zentren im Bereich Präventivmedizin in Deutschland. In Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Direktor und Kardiologen Dr. med. Tomas Stein fu?hren weitere Fachärzte aus den Bereichen Gastroenterologie, Kardiologie, Dermatologie und Augenheilkunde die sechsstu?ndigen Medical Check-Ups durch. Wahlweise wird ein Muskel- und Bewegungscheck zur Überpru?fung der Kraft, Koordination und Beweglichkeit von einem medizinisch qualifizierten Bewegungswissenschaftler durchgefu?hrt. Zur Referenzliste gehören die größten Unternehmen aus der Region, aber auch u?berregionale Firmen schätzen seit vielen Jahren die Kompetenz der Experten des Diagnostik Zentrums.

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