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Richtige Vorbereitung senkt die Gesundheitsrisiken – die 5-Schritt-Anleitung

Hamburg, 03. Juni 2014. Sie sind süchtig nach Adrenalin: Insbesondere Männer sehen Fitness als neues Statussymbol und gehen zunehmend bei Extremsportarten wie Fallschirmspringen, Freiklettern, Tiefseetauchen, Wildwasserschwimmen oder Marathon durch die Wüste an ihre Grenzen. „Viele möchten ihre berufliche Leistungsfähigkeit auf die Freizeit projizieren und sehen im Extremsport eine Selbstverwirklichung“, sagt Dr. Tomas Stein, Ärztlicher Leiter und Kardiologe am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg. „Das Wagnis eingehen und dabei erfahren, wie sich Erlebnisse beim Extremsport auf alltägliche Lebenssituationen übertragen lassen – das ist der zusätzliche Reiz.“ Wer die Lust am Nervenkitzel ausleben möchte, sollte Schritt für Schritt eine sorgfältige Vorbereitung durchlaufen – unbedingt.

Schritt 1: Rundum-Wissen über die gewählte Sportart erlernen?
„Hat man sich für einen Sport entschieden, so gilt es, sich von Experten die Grundlagen dazu vermitteln zu lassen“, erklärt Dr. Stein. „Nehmen wir als Beispiel das Tauchen: Hier sollte sich jeder zunächst über die physikalischen und physiologischen Grundlagen des Tauchens aufklären. Das bieten ausgebildete Tauchlehrer an. Auch bei anderen Sportarten gibt es entsprechende Schulen, Vereine und Profis, die das notwendige Grundlagenwissen vermitteln.“ Denn nur wer die Basics kennt, kann sich mit Überzeugung für eine Sportart entscheiden und das Für und Wider abwägen. „Damit vermeidet man eine Schnellschuss-Entscheidung, die man später gegebenenfalls bereut“, so Dr. Stein.

Schritt 2: Den Körper auf Herz und Nieren prüfen lassen
Das A und O aus medizinischer Sicht ist die körperliche Fitness. „Extremsport ist eine so starke Belastung für den Körper, dass es leichtsinnig wäre, ohne einen ärztlichen Check mit dem Training zu beginnen, geschweige denn sich ins Abenteuer zu stürzen“, erklärt Dr. Stein. „Nicht nur Muskeln, Sehnen und Bänder werden stark beansprucht, auch das Herzkreislaufsystem steht bei hoher Anstrengung unter Stress“, weiß Dr. Stein. „Menschen, die schlecht oder gar nicht trainiert und ohne ärztliche Untersuchung aktiv werden, können Herzschädigungen riskieren. Gerade ab 35 Jahren sollte man nicht ohne Untersuchung sportliche Höchstleistungen vollbringen wollen. Bei unseren Medical Check-Ups mit einem 3D-Herzecho werden beispielsweise Vorerkrankungen des Herzens ausgeschlossen, die für Extremsportler lebensgefährlich sein können.“ Grundsätzlich gilt: Der Sportwillige sollte einen Rundum-Check des Körpers, im besten Fall auch eine leistungsdiagnostische Untersuchung [1], fest einplanen. Letztere kann zudem sehr gut bei einer möglichen Wettkampfplanung helfen, zum Beispiel wenn derjenige einen Marathon laufen möchte.

Schritt 3: Lizenzen erwerben und regelmäßig auffrischen
Ob fürs Tauchen, Fallschirmspringen, Speedbootfahren oder Klettern: Wer einen Sport mit Gefährdungspotenzial ausüben möchte, braucht in der Regel einen Qualifikationsnachweis. „Das ist Fluch und Segen gleichzeitig“, sagt Dr. Stein. „Denn einerseits bekommt nur derjenige die Lizenz, der die praktischen und theoretischen Voraussetzungen erfüllt. Andererseits 2 sind die meisten Lizenzen lebenslang gültig. Wer also in seiner Jugend beispielsweise einen Open-Water-Tauchschein gemacht und dann lange pausiert hat, könnte dazu verleitet werden, nach langer untrainierter Zeit plötzlich wieder ins Wasser zu springen.“ Um hier Unfälle, Verletzungen oder andere Gesundheitsrisiken zu vermeiden, sollten solche Qualifikationsnachweise aufgefrischt werden.

Schritt 4: Vorbereitungszeit einplanen und regelmäßig trainieren
„Jeder gesunde Mensch kann beispielsweise einen Marathon laufen“, erklärt Dr. Stein. „Jedoch muss auch jeder eine individuelle Vorbereitungszeit abhängig vom Fitnessstatus einplanen. Neulinge sollten zwei Jahre Grundlagen aufbauen, bevor sie sich auf die Strecke wagen. Erfahrene, trainierte Sportler können in etwa zwölf Wochen mit einem individuellen Trainingsplan fit werden.“ Dazu zählt, dass man drei bis fünf Trainingseinheiten pro Woche absolviert. Am besten ist es, sich in der Vorbereitung durch Experten anleiten zu lassen, zum Beispiel durch erfahrene Trainer oder Sportmediziner. Wichtig ist auch, sich und seinem Körper nach dem sportlichen Ereignis eine Regeneration zu gönnen, vielleicht locker schwimmen zu gehen und erst nach der Erholungsphase wieder mit dem üblichen Training zu beginnen.

Schritt 5: Gesund leben und sich ausgewogen ernähren
„Last but not least hängt die sportliche Leistungsfähigkeit auch von der Lebensweise ab“, weiß der Experte. „Dazu gehört, Alkohol nur in Maßen zu trinken, nicht zu rauchen, ausreichend Schlaf zu bekommen, genügend Wasser zu trinken sowie regelmäßiger Ausgleich zum stressigen Berufsalltag. Besonders wichtig ist zudem die Ernährung.“ Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, einmal Fleisch pro Woche, viele pflanzlichen Kohlehydrate, wenig tierische Fette und der Genuss von fettreduzierten Milchprodukten sind eine gute Orientierung. Wer professionelle Hilfe und Beratung bei seiner Ernährung wünscht, kann sich beispielsweise von einem Ernährungsmediziner am Diagnostik Zentrum Fleetinsel einen individuellen Ernährungsplan erstellen lassen.

[1] Leistungsdiagnostik: Empfehlenswert für Sporteinsteiger, aber auch Breiten- und Leistungssportler, denn sie hilft, den Körper besser kennenzulernen und Reaktionen auf Trainingsanreize besser zu verstehen und den eigenen Trainingszustand zu ermitteln. Sie umfasst bspw. am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg eine umfangreiche Eingangsdiagnostik mit Functional-Movement-Screen, Belastungsstufentest mit Laktatmessung, Spiroergometrie, dem derzeitigen „Goldstandard“ der Leistungsanalyse, Bestimmung der aeroben und anaeroben Schwelle sowie der Grundlagenausdauerbereiche, Aussagen zum Energiestoffwechsel, Abschlussgespräch und umfangreiche Dokumentation der Messergebnisse. Anschließend kann auf Wunsch ein Trainingsplan mit den optimalen Belastungsbereichen ausgearbeitet werden.

 

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