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Erholung, aber richtig: Sieben Tipps zum Entspannen im Urlaub

Hamburg, 22. Juli 2014 – Einfach mal nichts tun und der Seele eine Auszeit gönnen – damit haben viele Berufstätige im Urlaub ein Problem. Wenn jedoch Aufgaben, Pläne und Verpflichtungen auch die Ferientage prägen, bleibt der Körper unter Strom. „Die Allzeiterreichbarkeit macht es heutzutage schwer, sich zu erholen“, sagt Dr. Tomas Stein, Kardiologe und Ärztlicher Direktor am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg. „Hinzu kommt, dass viele Menschen auch am Strand über die Arbeit nachdenken und sich nicht von ihren To do’s lösen. Das ist schlecht für die Gesundheit, denn der Stresslevel bleibt erhalten. Damit schaden sie nicht nur dem Herz-Kreislauf-System, sondern auch der Stimmung der Familie beziehungsweise des Partners.“

1. To do’s übergeben: Vertretung in Abwesenheit

„Um sich nicht ständig zu sorgen, ob im Büro etwas liegen bleibt, sollte man alle offenen Arbeitsvorgänge in einer Urlaubsübergabe-Liste mit allen wichtigen Daten und Kontakten notieren und an die offizielle Vertretungsperson delegieren“, so Dr. Stein. „Ebenso empfiehlt es sich, am letzten Arbeitstag vor der Reise einen To-do-Zettel für nach dem Urlaub zu erstellen. Das verhindert, dass man während der eigentlichen schöpferischen Pause ständig in den Kalender blickt oder ins Notizbuch schreibt.“

2. Grenzen aufzeigen: Zeitfenster für Erreichbarkeit

„Wer partout nicht auf die Erreichbarkeit per Mobiltelefon oder E-Mail verzichten kann, der sollte seinen Kollegen bestimmte Zeitfenster sagen, in denen sie sich melden dürfen oder in denen man seine E-Mails checkt und beantwortet“, erklärt Dr. Stein. „Zum Beispiel an einem Wochentag abends zwischen 18 und 19 Uhr, wenn dies gut in den Urlaubsalltag passt und mit der Familie oder dem Partner abgesprochen ist.“

3. Auf Alternativen vorfreuen: Schmöker statt Smartphone

Nichts ist im ersten Augenblick so befremdlich, wie die Zeit ohne den Blick aufs Smartphone oder den Tablet-PC. „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“, sagt Dr. Stein. „Für ihn tritt zunächst eine Leere ein, die ihn unruhig macht. Deshalb sollte jeder vor dem Urlaub schon überlegen, welche Bücher er beispielsweise mitnehmen und lesen möchte, welche Musik er hören will oder wem er eine klassische Postkarte schreiben wird. Damit schafft er einen optimalen Gegenpol.“ 

4. Favorit Europa: Verzicht auf Fernreisen

„Der Trend geht immer stärker zu regelmäßigen Kurzurlauben in Asien, Südamerika oder am Kap der Guten Hoffnung“, weiß Dr. Stein aus Erzählungen seiner Medical Check-Up-Teilnehmer am Diagnostik Zentrum Fleetinsel. „Das ist Gift für den Körper aufgrund des langen Fluges, der unterschiedlichen Klimazonen und der Zeitunterschiede. Aus medizinischer Sicht rate ich hier entweder zu einem Aufenthalt von mindestens drei Wochen, damit Körper und Geist sich akklimatisieren können, oder ganz auf Fernreisen zu verzichten und dafür in Europa zu bleiben.“

5. Den Bogen nicht überspannen: Spontan statt verplant

Viele Urlauber stürzen sich ab Tag eins in wilde Aktivitäten und sind ständig mit neuen Terminen verplant: ein Bergaufstieg hier, eine Sightseeing-Tour da, Zumba im Pool oder Schnorcheln am Riff. „Besser ist es, im Urlaub von einem Tag auf den anderen zu leben, sich treiben zu lassen und den Kalender nicht vorab voll zu stopfen“, so Dr. Stein. Sonst trete derselbe Effekt wie beim Arbeiten ein: Stress, der den Körper hindert, sich zu erholen. „Wer bei der Arbeit viel sitzt, für den ist Bewegung im Urlaub natürlich gut. Trotzdem sollte hier ein gesundes Maß eingehalten und nicht plötzlich von Null auf Hundert geschaltet werden.“

6. Sanft wiedereinsteigen: Lieber mittwochs als montags

„Eine gute Idee ist es, nach dem Urlaub an einem Mittwoch statt direkt montags wieder in den Job einzusteigen“, rät der Präventivmediziner. „Dann sind es nur drei Arbeitstage, in denen der Körper die Erholung und den ,Urlaubsmodus‘ noch beibehält, aber genug Zeit bleibt, um sich wieder auf den neuesten Stand im Büro zu bringen und erste To do’s abzuarbeiten.“ Wichtig sei zudem, sogenannte Puffertage einzuplanen. „Wer beispielsweise dienstags landet, sollte auf jeden Fall nicht mittwochs schon wieder zur Arbeit gehen. Mindestens ein freier Tag zuhause, um richtig anzukommen, ist unabdingbar für Körper und Geist. Im besten Fall sogar drei Tage.“

7. Erholung konservieren: Regelmäßiges Abschalten auch im Alltag

„Ob jemand im Urlaub richtig entspannt, ist im Endeffekt eine Frage der eigenen, inneren Bereitschaft dazu“, sagt Dr. Stein. „Genauso verhält es sich mit dem Urlaubseffekt. Wer diesen noch weiter tragen möchte, sollte Freizeitoasen mit Nichtstun oder Sport in den Alltag einbauen sowie Zeiten, in denen er Smartphone und Laptop einfach links liegen lässt.“ Das erlaube dem Körper, regelmäßig „runterzukommen“ und den Stress abzuschütteln.

 

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