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Warum Klimawechsel selbst bei Hochleistungssportlern am Körper zehren

Hamburg, 07. Juli 2014 – Die Trophäe rückt immer näher, doch die Gesundheit der deutschen Elf ist schon seit Tagen angeschlagen. Mats Hummels musste bereits ein Spiel aussetzen, Thomas Müller lief angeschlagen gegen Algerien auf den Platz und Per Mertesacker fehlte im Viertelfinale wegen eines grippalen Infekts. Von insgesamt sieben erkrankten Spielern war zwischendurch sogar die Rede. „Ständige Temperaturunterschiede von bis zu 20 Grad in Brasilien, hohe Luftfeuchtigkeit, Klimaanlagen in den Hotels, Air Condition im Flugzeug und dazu die regelmäßigen Höchstleistungen sind beste Voraussetzungen für virale Infekte“, so Dr. Tomas Stein, Ärztlicher Direktor und Kardiologe am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg. „Gefährlich wird es, wenn Erkältungen ignoriert oder nicht auskuriert werden.“

„Von Temperatur-Achterbahnfahrten wird der gesamte Organismus beeinträchtigt“, so Dr. Stein. „Denn der Körper muss sich ständig den Temperaturschwankungen anpassen – das geht auf den Kreislauf und verlangt Höchstanstrengungen vom Körper. So ist beispielsweise der Ruhepuls erhöht, man ist kurzatmiger, hat Kopfschmerzen und fühlt sich müde und abgeschlagen. „Nicht umsonst raten wir Mediziner auch jedem Urlauber, sich genügend Zeit für die Akklimatisation zu lassen“, sagt der Experte. „Wird dies nicht getan, kann der Körper im schlimmsten Fall kollabieren.“ Für Kinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem – zum Beispiel durch Stress – sind solche Bedingungen besonders gefährlich.

Ausnahmezustand bei der Fußballelf: Extrem fit und trotzdem gesundheitsgefährdet

„Die Fußballer der Nationalmannschaft sind natürlich extrem fit und medizinisch exzellent betreut“, erklärt Dr. Stein. „Nichtsdestotrotz gelten für sie dieselben Regeln wir für ,Otto-Normalverbraucher‘: viel Flüssigkeitsaufnahme in Form von Wasser und Fruchtschorlen, ausreichende Regenerationsphasen – in diesem Fall mit Physiotherapie, Massagen, um die Muskeln zu lockern – genügend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung, die bei Leistungssportlern stark individualisiert sein sollte.“ Der größte Risikofaktor für Jogis Elf sei es jedoch, bei körperlicher bzw. gesundheitlicher Angeschlagenheit weiter zu trainieren oder gar 90 Minuten lang Einsatz auf dem Platz zu zeigen. „Gerade bei fiebrigen Virusinfekten sollten die Sportschuhe im Schrank blieben“, so Dr. Stein. „Denn die Viren können im schlimmsten Fall aufs Herz schlagen, was zu einer Herzmuskelentzündung führt und diese ist mitunter lebensgefährlich.“ Man müsse sich das so vorstellen: „Durch eine Virusinfektion steigt die Aktivität des Immunsystems, das den Erreger bekämpft.“ Treibe man dann Sport, müsse der Körper also gleich zwei Stressfaktoren entgegenwirken. „Es wäre auch hoch gefährlich, einen Infekt einfach nur zu unterdrücken, beispielsweise mit fiebersenkenden Mitteln oder Schmerzmedikamenten“, so Dr. Stein weiter. „Sich zu schonen und dem Rat des Arztes zu folgen, ist das A und O, um wieder schnell auf die Beine zu kommen. „Unsere Spieler und ihre Entourage werden sicherlich alles tun, um am Ende als ,gesunde Sieger’ nach Hause zu fliegen – doch dafür müssen sie dieses Mal leider nicht nur sportliche Herausforderungen annehmen. Wir alle hier im Diagnostik Zentrum fiebern mit und drücken ihnen die Daumen.“


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