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Pressemeldungen


20 Jahre DIAGNOSTIK ZENTRUM Fleetinsel Hamburg

„Wir haben Maßstäbe gesetzt und den Servicegedanken befeuert“

Hamburg, 14. Oktober 2014. Eine Ganzkörperuntersuchung durch unterschiedliche Fachärzte in nur sechs Stunden: Das leistet der Medical Check-Up des Diagnostik Zentrums Fleetinsel Hamburg (DZF). Sogar die Ergebnisse erfährt der Teilnehmer noch am selben Tag. „Mit der Idee, alle fachärztlichen Untersuchungen unter einem Dach anzubieten, so dass es für unsere wichtigste Zielgruppe ,Unternehmen’ und deren Führungskräfte attraktiv wird, haben wir neue Maßstäbe gesetzt“, sagt Dr. Tomas Stein, Ärztlicher Direktor und Kardiologe am DZF. „Wir haben das Check-Up-Konzept kontinuierlich weiterentwickelt und zu dem gemacht, was es heute ist. Somit sind wir Vorreiter in der Prävention.“ 1.500 Check-Ups werden dort jährlich durchgeführt, große Konzerne sind uns seit vielen Jahren verbunden und bieten ihren Managern die Leistungen am DZF an.

„Das DZF war einer der ersten Mieter im Fleethof neben dem Steigenberger Hotel“, erinnert sich Dr. Stein. „Streng genommen hatte Karl Schlichting, der Hoteldirektor, die Grundidee, hier ein Diagnostik Zentrum zu errichten. Er kannte die Ärzte der bestehenden Klinik Fleetinsel gut und schlug ihnen vor, zusammenzuarbeiten.“ Leitbild für das DZF war die Deutsche Klinik für Diagnostik in Wiesbaden beziehungsweise die Mayo Clinic in Rochester, USA. Auch am DZF sollte der Schwerpunkt die Diagnostik sein – mit fachübergreifender Zusammenarbeit von Spezialisten. So gründeten die Ärzte der Klinik Fleetinsel 1994 das DZF.

Startschwierigkeiten: Mangelnde Bekanntheit und unklares Konzept

„Die ersten Jahre waren schwierig“, weiß Dr. Stein. „Das Konzept war unausgegoren, der Betrieb nicht fließend. Die Check-Up-Teilnehmer mussten im Bademantel vom Hotel, wo sie Pausen verbrachten, zur Klinik laufen – und für viele fachärztliche Untersuchungen noch in andere Praxen gebracht werden.“ Außerdem war das DZF nicht bekannt genug, das Modell schien sich nicht zu etablieren, wodurch es zu finanziellen Schwierigkeiten kam. „Ein Konzept mit Fokus auf privatärztliche Leistungen lebt von Mund-zu-Mund-Propaganda“, so Dr. Stein. „Es brauchte Zeit und kontinuierliche Optimierungen, um Fuß fassen zu können.“ 

1997: Dr. Tomas Stein steigt als Teilhaber und Kardiologe ein

Im April 1997 wurden die Uhren neu gestellt. Dr. Tomas Stein, der zuvor fast 20 Jahre lang in der Kardiologie des Allgemeinen Krankenhauses St. Georg[1] tätig war, wurde 50%iger Teilhaber und Facharzt für Kardiologie am DZF. Er hatte anfangs nur zwei Mitarbeiterinnen: eine Sekretärin und eine Arzthelferin, die anderen Ärzte arbeiteten über ihre eigenen Praxen mit, also außer Haus. „Dieses komplizierte und für die Kunden umständliche Konzept wollte ich optimieren“, erklärt Dr. Stein. „Es sollte ein Check-Up-Betrieb werden, bei dem unsere Kunden die Leistungen unter einem Dach erhalten. Wichtig war mir auch, dass die Check-Up-Teilnehmer wissen: Zu uns können sie jederzeit kommen und zwar nicht nur alle zwei Jahre zum Check-Up, sondern wir sind auch eine Art Arzt des Vertrauens für sie.“ Diese Ziel bedeutete jedoch harte Arbeit. 1998 wurde er alleiniger Gesellschafter. Er krempelte alles um. „Ich hatte in den ersten fünf Jahren keinen einzigen Tag Urlaub“, erinnert sich Dr. Stein. „Aber der Einsatz hat sich gelohnt. Denn wir haben Maßstäbe gesetzt und den medizinischen Servicegedanken befeuert. Die Mentalität, dass man sich als Arzt nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen kann und ein Umdenken in Richtung ,Medizin als individuelle Serviceleistung‘ stattfinden muss, hat sich zwar nur langsam ausgebildet, wird am DZF aber heute deutlich sichtbar.“

2004: Mit Dr. Thomas Meier beginnt „alles unter einem Dach“

Einen erfolgreichen Schritt nach vorne ging das DZF vor genau zehn Jahren, als Dr. Thomas Meier als fester Facharzt für Gastroenterologie einstieg – und damit als Spezialist für Sonografien einen Großteil der Untersuchungen des Medical Check-Ups durchführen konnte. Und noch etwas änderte sich: „Die anderen Fachärzte, die bislang unsere Check-Up-Teilnehmer in ihren Praxen empfingen, kamen zu uns ins DZF“, so Dr. Stein. „Es war kein Flickenteppich mehr, wir hatten unser Ziel erreicht und konnten alle Untersuchungen unter einem Dach anbieten. „Trotzdem gab es viele Leistungen noch nicht, die wir inzwischen erfolgreich eingeführt haben“, erzählt Dr. Stein. „Zum Beispiel die Spiroergometrie und die Darmspiegelung waren noch kein Bestandteil des Check-Ups beziehungsweise Zusatzuntersuchung.“

Trendsetter: Nische entdeckt – und zur Perfektion ausgefüllt

„Das Umdenken funktionierte natürlich nicht von heute auf jetzt“, sagt Dr. Stein. „Ich musste lange und ausdauernd Klinken putzen, um mein Konzept des DZF bei anderen Ärzten vorzustellen und sie als Kooperationspartner zu gewinnen. Dabei war aus unserer Sicht wichtig: Wie ist die Qualität nicht nur der medizinischen Leistung, sondern auch des Services? Schließlich sollten potenzielle Partner auch von der Philosophie her zu uns passen.“ Im Laufe der Jahre konnte Dr. Stein so ein engmaschiges Fachärzte-Netzwerk spannen, dem aktuell fast 30 renommierte Spezialisten angehören. Wird zum Beispiel im Rahmen eines Medical Check-Ups erkannt, dass bestimmte Zusatzuntersuchungen notwendig sind, dann empfiehlt das DZF weitere diagnostische oder therapeutische Maßnahmen bei diesen Kooperations-Fachärzten, von denen einige als Konsiliarärzte am DZF tätig sind. 

2010: Wandel und Leistungsausbau am DZF

„Ein weiterer Umbruch fand 2010 statt. Konzept und Inhalte unseres Check-Ups wurden überdacht“, erläutert Dr. Stein weiter. Das Ergebnis: Die räumliche Erweiterung auf insgesamt 800 qm und Zusatzangebote wie Ernährungsberatung, Leistungsdiagnostik, Stressprävention sowie der Muskel- und Bewegungscheck wurden mit den entsprechenden Fachmedizinern beziehungsweise dem entsprechenden Fachpersonal sukzessive ins Angebot mit aufgenommen. Der Leistungsausbau beziehungsweise die kontinuierliche Verfeinerung der Leistungen sind für Dr. Stein das A und O: „Wir haben einen Status erreicht, der uns sozusagen verpflichtet, stetig an unserem Modell zu feilen, zielgruppengerecht zu optimieren und neue Angebote zu testen.“

Die Philosophie: Untersuchungen müssen sinnvoll und verhältnismäßig sein

Stolz ist Dr. Stein besonders darauf, dass das DZF nie abgehoben sei. „Wir haben lange und hart an unserem Konzept gearbeitet, bis es zu dieser Reife gekommen ist“, so Dr. Stein. „Und wir hatten immer den Grundsatz, nur sinnvolle Diagnostik anzubieten. Sprich: So viel wie nötig, aber so körperschonend wie möglich. Entsprechend führen wir im Check-Up keine MRT- oder Kernspintomografien durch, sondern arbeiten mit Farbultraschalluntersuchungen, die ohne Strahlung und ohne Kontrastmittel auskommen und trotzdem eindeutige Ergebnisse liefern. MRT oder Kernspin setzen wir nur zur Beantwortung gezielter Fragestellungen ein.“ Derzeit arbeitet das DZF verstärkt daran, die medizinische Betreuung über den Check-Up hinaus auszubauen. Die Zielgruppe soll noch stärker abgeholt werden.

Das DZF heute: Treiber einer neuen Präventionskultur  

„Im Laufe der Jahre ist die Zahl der Check-Ups immer weiter angestiegen“, erzählt Dr. Stein. „1995 waren es nur 100 im Jahr, 2000 hatten wir 345 und heute führen wir fast 1.500 Check-Ups jährlich durch. Daran zeigt sich erstens, dass unser Konzept ankommt, und zweitens, dass immer mehr Unternehmen, aber auch Selbstzahler erkennen, wie wichtig Prävention ist. Sie sehen, dass sich der Invest in die Führungskräfte-Prävention wirtschaftlich auszahlt: Der Krankenstand sinkt und die Gewissheit, gesund zu sein, beflügelt die Motivation der Mitarbeiter. Gleichzeitig fühlen sie sich wertgeschätzt, sodass die Zufriedenheit im Job steigt.“ Firmenkunden der ersten Stunde, die mit dem DZF noch heute zusammen arbeiten sind, sind beispielsweise die TUI AG, die VW AG, die Sartorius AG, Unilever Deutschland GmbH sowie die Gruner + Jahr AG & Co. KG.

„Präventions-Spiegel“: Erfolgreiche Diagnose und Erfolgsdokumentation

Wie wichtig medizinische Vorsorge sei, die über den gesetzlichen Leistungsrahmen hinausgehe, zeige sich deutlich an eingängigen Zahlen, die das DZF liefern könne, so Dr. Stein. „Im Schnitt ein Mal pro Monat stellen wir eine ernsthafte Diagnose, wodurch frühzeitig Maßnahmen eingeleitet werden können, um eine Verschlechterung des Gesundheitszustands zu verhindern“, sagt Dr. Stein. „So zum Beispiel Frühstadien von Darmkrebs. Außerdem führen wir seit 2002 eine in Deutschland einzigartige Langzeitstudie durch, in der wir bislang über 10.000 Check-Ups anonym ausgewertet haben.“ Die Ergebnisse fließen in den sogenannten „Präventions-Spiegel“ ein. Er verdeutlicht, wie sich regelmäßige Vorsorge auswirkt und beinhaltet einen immensen Zahlenschatz, durch den repräsentative Aussagen über die häufigsten gesundheitlichen Risikofaktoren getroffen werden können. „Eine wichtige Zahl dabei ist die der 30 Prozent Check-Up-Teilnehmer, die unter Bluthochdruck leiden, 77 Prozent aber gar nicht wissen, dass sie Bluthochdruck haben“, weiß Dr. Stein. „Unser Ziel ist es seit jeher, auch in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Relevanz von medizinischer Prävention zu schärfen. Das zahlt sich inzwischen aus durch immer mehr Selbstzahler, die ihre Gesundheit in die eigenen Hände nehmen und zu unseren Check-Ups kommen.“

 

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